Ein neues Zuhause für unsere gefiederten Vögel. Vogelschutz vorbildlich

 

Auf Initiative des Marktoberdorfer Bürgermeisters wurde an den Grundschulen Thalhofen- St. Martin- Adalbert Stifter und Leuterschach ein für den Landesbund für Vogelschutz OAL/KF  überaus erfreuliches Projekt gestartet. Unter der praktischen Hilfe von vier Schreinern des städt. Bauhofes durften Viertklässler, im Alter von 9-10 Jahren, die enorme Zahl von ca. 120 Stck Nistkästen für verschiedene Vogelarten zusammen bauen. Erklärt wurde ihnen in der Schule St. Martin in Marktoberdorf von Peter Griegel vom LBV, dass für die unterschiedlichen Vogelarten an den Kästen unterschiedliche Einflugöffnungen erforderlich sind. Einzig der Kleiber ist in Lage, sein Einflugloch mit Lehm und Speichel seinem Körper anzupassen. Daher auch sein Name Kleiber(kleben).    Die Nistkästen wurden vorgefertigt von den Wertachtal-Behinderten-Werkstätten.                                              Da jetzt, Ende Februar, die Balz der überwinternden Vögel bereits voll begonnen hat und die Rückkehr der Zugvögel auch schon begonnen hat, ist es geplant, die nächsten Tage in der Natur die Kästen zu montieren. Auch dies wieder unter tätiger Hilfer der Bauhofmitarbeiter. Incl. der Zurverfügungsstellung sicherer Arbeitsplattformen.

Allen Beteiligten vom Landesbund für Vogelschutz ein herzliches Danke und Vergelts Gott !               Peter Griegel   21.Febr. 2019

Fortsetzung Nr. 1. Heute, am 28. Februar hatte ich die Freude, an der wunderschönen Kurfürsten Allee in Marktoberdorf bei der Montage von Nistkästen dabei sein zu dürfen. Auf meine Frage, wer wohl die jährliche Reinigung übernehmen werde, erhielt ich von den Arbeitern die erfreuliche Antwort "wir haben schon den Auftrag".

Für die nächsten Tage habe ich den Auftrag, in den beteiligten Klassen die Schüler über unsere heimische Vogelwelt aufzuklären, incl. Beispiele des jetzt beginnenden Vogelgesanges.  

 Fortsetzung Nr. 2. Heute, am 29. März, der Vogelzug hat voll eingesetzt, hatte ich für die Schüler der St. Martin Schule eine Kontrollbesichtigung der montierten Nistkästen angesetzt. Mindestens 10 verschiedene Vogelarten konnten wir entdecken. Begeistert waren die ca. 50 Kinder, als sich ein Zilpzalp im Kolibriflug mitten unter sie mischte. Sicher fühlte er sein in der Nähe befindliches Nest bedroht. Im Klassenzimmer führte ich den Schülern dann noch die Stimmen der gesichteten Vögel vor.

Schwalbenfreundliches Haus

Immer weniger werden sie, unsere Glücksbringer Mehl- und Rauchschwalbe. Früher glaubte man, wo Schwalben nisten, gelten die Häuser als geschützt vor Blitz und Feuer. Die Schwalben im Stall bewahrten das Vieh vor Krankheiten. Heute ist es oft traurige Tatsache, dass durch perfektionierte Renovierung der Häuser und Ställe den Schwalben die Nistmöglichkeit genommen wird. Ganz traurig, wenn Hausbesitzer die Nester von Mehlschwalben aus Angst vor Kot von der Fassade abschlagen. Es muss daran erinnert werden, dass diese Nester gem. Bundesnaturschutzgesetz unter strengsten Schutz stehen und deren Entfernung mit erheblichen Strafen geahndet wird. Es ist doch so einfach, unter dem Mehlschwalbennest mit einem Kotbrett die Verschmutzung zu vermeiden. Der Landesbund für Vogelschutz hat nun beschlossen, Landwirte auszuzeichnen, welche den Schwalben ein willkommenes Haus oder Stall anbieten. Ich hatte die große Freude, den ersten 3 Landwirtsfamilien in Anwesenheit von Presse und TV Allgäu die Plakette zu überreichen. Ausgezeichnet wurden: Fam. Kuchenbäcker, Weissensee- Fam. Köpf Helfenwang- Fam. Christa, Brunnen. Rekordverdächtig waren dabei 25 bewohnte Rauchwalbennester im Stall bei Fam. Christa in Brunnen. Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Meldungen

Juli 2018, Peter Griegel

Sammelwoche 2017

Herzlichen Glückwunsch zum besten Sammelergebnis in Bayern.

Mit großer Freude durfte Peter Griegel eine ungewöhnliche Ehrung an der Anton Sturm Mittelschule in Füssen vornehmen. Zum zweiten mal innerhalb von 2 Jahren gelang es einer Schüler-Sammelgruppe bayernweit!! das beste Sammelergebnis aller teilnehmenden Mittelschulen zu erziehlen. Die Schüler erhielten neben einer Urkunde einen Scheck über 300,00€ für ein Schulprojekt ihrer Wahl überreicht. Griegel erklärte den Schülern, ihre großartige Unterstützung kommt direkt der Natur im Landkreis Füssen zugute. Aktuelles Beispiel ist der Erwerb des wertvollen Moosgrundstückes im Eschacher Moos. Die durch den Erwerb erfolgte Verfügbarkeit ist eine große Hilfe für das dort geplante, und in Kürze anlaufende, Ökohydrologische Renaturierungskonzept. (sprich Wiedervernässung). Ausserdem wurde von der Kreisgruppe beschlossen, die priv. Vogelklinik Reibl, bei ärztlicher Versorgung der Tiere, finzielle Hilfe zu leisten. Beides Beschlüsse, welche ohne Aktionen wie die Sammelwoch nicht zu finanzieren wären.                                                                                       Peter Griegel, 24.Juli 2017

 

 

Anpacken für die Natur

Foto: P.Griegel
Foto: P.Griegel

 

Vielleicht haben auch Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, aktiv zu werden? Weil Sie etwas für die Natur tun möchten oder vielleicht weil Sie in Ihrer Freizeit gerne in der Natur unterwegs sind und sich sinnvoll einbringen möchten. 

 

Dann schauen Sie sich doch mal diese Übersicht an. Dort finden Sie viele Möglichkeiten sich zu engagieren. Manche Tätigkeiten erfordern eine gewisse Artenkenntnis, aber die meisten sind auch für Anfänger geeignet, einige auch für Familien. Sicher ist auch etwas für Sie dabei, wo Sie sich ganz nach Ihren Möglichkeiten einbringen können.

 

Wir freuen uns immer über neue Gesichter und Ideen! Keine Angst, egal um welche Tätigkeit es sich handelt, Sie werden von unseren LBV-Aktiven angeleitet und können sich auch bei Fragen oder Problemen jederzeit an unsere Aktiven wenden. Wenn Sie nähere Informationen zu einer der umseitigen Tätigkeiten möchten, setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung!


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