Herzlich Willkommen bei der Kreisgruppe Ostallgäu / Kaufbeuren!

Am Hopfensee
Am Hopfensee

 

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu unseren Projekten, Veranstaltungen und Beobachtungen.

Ganz im Sinne des Verbandsnamens "Landesbund für Vogelschutz-Verband für Arten- und Biotopschutz" arbeitet die Kreisgruppe Ostallgäu/Kaufbeuren. Zur Seite stehen ihr zum aktuellen Zeitpunkt die stolze Zahl von 653 Mitgliedern. Neben dem Vogel-und Fledermausschutz engagiert sich die Kreisgruppe für den Erhalt der Biodiversität in unserem wunderschönen Allgäu. Aktuelles Beispiel ist der Erwerb des wertvollen Moosgrundstückes im Eschacher Moos, bei Füssen. Die durch den Erwerb des Grundstückes erfolgte Verfügbarkeit ist eine große Hilfe für das dort geplante, und in Kürze anlaufende, Ökohydrologische Renaturierungskonzept.


Neben solchen Aktivitäten zur Förderung ähnlicher Projekte bietet die Kreisgruppe jährlich eine Vielzahl von Vogel-und Naturführungen an, plus entsprechenden Vorträgen. Dabei können die Mitglieder, und andere Interessierte, unsere heimische Flora und Fauna unter kompetenter Begleitung näher kennenlernen. Wer weiss schon, dass vor unserer Haustür z.B. 8 ! verschiedene Spechtarten, oder der seltene Schwarzstorch, usw. brüten? Oder dass sich, neben vielen anderen Überwinterern, der imposante Singschwan hier ausgesprochen wohl fühlt? Oder wer kann schon sagen, auf einer Führung mit dem LBV im Eschacher Moos habe ich den Schmetterling mit den kuriosen Namen "Brombeerzipfelfalter" gesehen?

Unser Einsatz für die Natur im Landkreis ist komplett ehrenamtlich. Wenn auch Sie sich aktiv für die Natur einsetzen wollen, finden Sie unter dem Menüpunkt "Mitmachen" eine Übersicht über unsere Aktivitäten und den jeweiligen Zeitaufwand!

 

Sollten Sie eine besondere Beobachtung im Landkreis gemacht haben und diese mit uns teilen wollen, schicken Sie gerne eine Email an lbv.oal-kf@gmx.de und wir veröffentlichen Ihren Bericht gerne auf unserer Seite.

 

 

 

 

Mauersegler suchen neues Zuhause

Füssens bedeutenste Population des Mauerseglers ist in akuter Gefahr. Ist doch für ihr Zuhause, die Kirche Acht Seligkeiten, der Abriss nun verbindlich geplant. Mit der Hilfe von Pfarrer Frank Deuring ist der Landesbund für Vogelschutz nun auf der Suche nach einem Ersatz-Brutplatz. Dies ist nicht ganz einfach, reagiert doch dieser Vogel bereits auf geringe Änderungen an seinem Domizil extrem sensibel. Bereits eine Verschiebung der Anflugöffnung um 50 cm irritiert den Mauersegler gewaltig. Als Nistplatz nutzt der Vogel üblicherweise schmale Ritzen hinter Dachrinnen oder ähnlich. Bei der Suche nach solchen Ritzen an den umliegenden 4 Wohnblöcken konnte, vermutlich wegen energetischer Sanierung, keine solche Möglichkeit gefunden werden. Der LBV ist nun bemüht, an den 4 Häusern jeweils zwei 4er Brutkästen unter die Dachschräge zu montieren. Die Anton Sturm Mittelschule hat sich unter der egide von W. Bader bereit erklärt, für die Lieferung der Nistkästen im Rahmen einer Projektarbeit zu sorgen. Die Montage der Kästen ist wegen der benötigten Höhe nicht ganz einfach. Die Hilfe der Feuerwehr Füssen wäre eine große Hilfe. Die Zusage der Hauseigentümer steht noch aus. Von der Umweltbeauftragten der Diözese Augsburg, Frau Andrea Kaufmann-Fichtner, kam der Vorschlag, die Nistkästen " im Rahmen eines entsprechend aufbereiteten Sonntags-Gottesdienstes in der Kirche Zu den Acht Seligkeiten feierlich an die Pfarrei zu übergeben". Dies verbunden mit zwei kleinen Vorträgen von Peter Griegel und Frau Kaufmann Fichtner. Thema : "Bewahrung der Schöpfung". Zur Beruhigung der Anwohner der ausdrückliche Hinweis; Mauersegler sind sehr reinliche Vögel. Die Altvögel reinigen die Nester konsequent und entsorgen die Ausscheidung der Jungvögel entfernt vom Nest.

Das Gesamtprojekt wird begleitet von der AZ Füssen und TV Allgäu.

Koordinator vor Ort: Peter Griegel

 

 

Ehrenamtsmesse Kaufbeuren

 

Vielleicht hat der ein oder andere uns gesehen oder sogar unseren Stand besucht - wir waren auf der Ehrenamtsmesse in Kaufbeuren!
Vielen Dank an die Agentur Knotenpunkt fürs Organisieren der Veranstaltung und natürlich auch an die, trotz des Wetters zahlreich erschienenen Besucher und Interessierten. 

Der Winter ist für uns Naturschützer immer ein bisschen ruhiger, daher wird es dieses Jahr keine Mitmachaktionen mehr geben. Aber wir starten im neuen Jahr natürlich wieder durch!
Wer Lust hat, sich unsere Arbeit mal genauer anzuschauen und mal in die Naturschutzarbeit "reinschnuppern" möchte, kann sich gerne jederzeit unverbindlich melden bei theresa.rauneker@lbv.de.

 

 

 

 

 

 

Usutu-Virus in Bayern:Tödliche Gefahr für Amseln

2011 und 2012 gab es in Deutschland das erste durch das Usutu-Virus ausgelöste Massensterben unter Vögeln, vor allem Amseln. Nach einigen Jahren ohne größere Ausbrüche, tritt das Virus seit 2016 wieder vermehrt auf. Virenforscher sind der Krankheit auf der Spur. Mir wurde nun der erste Fall einer infizierten Amsel in Füssen gemeldet. Einige wichtige Fakten dazu: Infizierte Amseln erkennt man am struppigen Kleingefieder und ihren apathischen Verhalten mit zentralnervöser Störung. Der Befall ist immer tödlich. Das Virus wird von afrikanischen Stechmücken übertragen, nicht von Tier zu Tier. Die Stechmücken sind nur bei Wärme lebensfähig und können den Virus auch auf Menschen übertragen. Die Symtome beim Menschen sind Grippe ähnlich. Tot gefundene Vögel sollten möglichst zur Untersuchung eingeschickt werden an das Tropeninstitut BNI, Bernhard Nocht Str. 74, 20359 Hamburg.

Peter Griegel, 1 Sept. 2018

Meine Sorgenkinder, Füssens Mauersegler

Eigentlich sollte mich dieses Jahr der Zustand der Füssener Mauersegler-Populationen zufrieden stellen. Nach jahrelangen ganz schlechten Bruterfolgen, darunter wegen eines Kälteeinbruchs ein Jahr mit Totalausfall, passte heuer einfach alles. An den drei nennenswerten Brutstellen in Füssen ist es eine Freude, den ungewöhnlich zahlreichen Nachwuchs bei seinem akrobatischen, lautstarken Flugübungen zu beobachten. Wäre da nicht das Damoklesschwert bei Füssens bedeutenster Population an der Kirche 8-Seligkeiten. Unter dem Dach brüten auch dieses Jahr wieder min. 5 Paare, mit  phantastischem Bruterfolg. Nun ist der ersatzlose Abriss der Kirche beschlossene Sache. Ein Abbruch in der Zeit von April bis Ende Juli wäre für die Vögel der Super-Gau. Mauersegler sind mit der Akzeptanz des Nistplatzes sehr unflexibel. Der Vogel hat bereits bei einer Verschiebung des Nistplatzes von 50 cm Probleme. Bei einem Verschwinden des Nistplatzes ist die Lage katastrophal. Gefragt sind nun die Anwohner der umliegenden Anwesen. Mit deren Zustimmung sollten spezielle, leider nicht ganz billige, Brutkästen unter die Dächer montiert werden. Der LBV, und die wohnungslosen Vögel, sind für jede Art von Hilfe sehr, sehr dankbar.                                                                                                      Übrigens, es gibt keine Artverwandtschaft zwischen Mauersegler und Schwalbe. Eher schon mit dem Winzling Kolibri.

 

Peter Griegel

Tel. 08362/505051

Mail: lbv.oal-kf@gmx.de

Windräder auf Sattlers Buckl?

Copyright: Colin MacKenzie

SPENDENAUFRUF

Wie bereits in der Presse berichtet, hat der LBV eine formelle Klage gegen das Landratsamt Ostallgäu, wegen der Genehmigung von 2 Windrädern auf Sattlers Buckl, eingereicht. Nach Akteneinsicht wird unser Rechtsanwalt bis 10. Mai 2017 eine begründete Klage dem Verwaltungsgericht zustellen. Damit fallen die ersten Kosten an, welche die Kreisgruppe Ostallgäu/Kaufbeuren zu tragen hat. Wir bitten alle Naturfreunde und Kenner dieser Paradiese, sowie unmittelbare Nachbarn und empörte Bürger, die Sattlers Buckl frei von Windrädern halten wollen, um eine zweckgebundene Spende auf folgendes Konto.

Landesbund für Vogelschutz e. V. , IBAN DE32 7346 0046 0008 9764 49 , Verwendungszweck: Spende Klage Windräder.

Es grüßt und bedankt sich. Der Vorstand

 

 

"Sattlers Buckl",Teilerfolg vor Verwaltungsgericht für Gegner von Windkraftanlage

Mitteilung der Kreisgruppe Ostallgäu/Kaufbeuren, Landesbund für Vogelschutz e.V.                                    Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichtes Augsburg vom 11.10.2017 zu den genehmigten Windkraftanlagen auf dem Riedel, zwischen Ruderatshofen und Apfeltrang, wird der dortige Artenschwund aufgehalten, jedoch nicht verbannt. Der LBV braucht weiterhin ihre Unterstützung, um diese einmalige Idylle für kommende Generationen zu retten.                                                                       Vorab bedanken wir uns bei den vielen Spendern und Gönnern, die uns nach Einreichung der Klage unterstützen. Insbesondere möchten wir die großzügige Spende der ILKA-Initiative Landesbund Kemptener Wald und Allgäu e.V., sowie ihren Beistand zum Infoabend im März 2017 in Ruderatshofen, hervorheben. Hut ab! Andere anerkannten Naturschutzvereine haben noch die Möglichkeit, dem LBV in den nächsten Gerichtsrunden beizustehen, da der Windpark-Betreiber offensichtlich in Berufung geht. Die Auseinadersetzung zum Erhalt der Artenvielfalt nehmen zu; Sattlers Buckel, Eisenbreche und Riedberger Horn sind nur Vorboten.                                                                                                                                                 Der Vorstand LBV Kreisgruppe Ostallgäu/Kaufbeuren

Kommentar von Leo Hiemer:

Seit langem engagiere ich mich vor Ort gegen Windradprojekte auf dem Höhenrücken"Auf Sattlers Buckl" zwischen Kaufbeuren und Ruderatshofen. Ende des Jahres 2016 genehmigte das Landratsamt überraschend 2 Anlagen, eine dritte Genehmigung folgte im Mai 2017. Im Februar habe ich mit dem Ostallgäuer Naturexperten Dr. Christoph Greifenhagen und dem Vogel- und Schwarzstorchexperten Colin MacKenzie von der Kreisgruppe Ostallgäu/Kaufbeuren zusammen getan und eine Informations- veranstaltung in Ruderatshofen durchgeführt. Eine von der Bevölkerung des unmittelbar betroffenen Dorfes Apfeltrang initiierte Unterschriftensammlung erbrachte über 500 Unterschriften, die die Bürger der Landrätin des Ostallgäus-unter Ausschluss der Öffentlichkeit-überreichten.Der Landtagsabgeord- nete Pohl regte daraufhin eine Petition an den Bayerischen Landtag an, die von weit über 2000 Menschen per Unterschrift unterstütz wurde. Gegen die drei Genehmigungen reichte die Gemeinde Ruderatshofen und der Landesbund für Vogelschutz Klage beim Verwaltungsgericht Augsburg ein. Die Betreiberfirma Modwind klagte gleichfalls gegen die vom Landratsamt erlassene Genehmigung. Am 27.September gründeten wir in Apfeltrang auf Initiative des Landtagsabgeordneten Pohl den Verein"Apfeltrang-Windradfrei e.V.", in dessen Vorstand ich mitarbeite.                                                    Heute, am 11. Oktober, wurde vor dem Verwaltungsgericht verhandelt. Und zum Erstaunen Vieler hob das Gericht die drei Baugenehmigungen auf. Die Kammer vertrat die Ansicht, dass die Anlagen nicht genehmigungsfähig gewesen seien, da sie technisch von den ursprünglich beantragten Windrädern stark abwichen. Hintergrund: der vor dem Stichtag im Jahr vorgelegte Antrag bezog sich auf ein Windradmodell, das seit 2016 nicht mehr lieferbar ist. Stattdessen wurde die Genehmigung für ein anderes Windrad beantragt, das zwar dieselbe Anlagenhöhe von 200 m aufweist, dessen Rotordurchmesser ab um 18 m größer ist, wodurch 32 % mehr Fläche überstrichen wird und in der Folge mit ca. 20 % mehr Schattenwurf zu rechnen ist. Auch liegt dadurch die Leistung mit 3,4 MW gegenüber den ursprünglichen 3 MW deutlich höher.                                                                                 Das Verwaltungsgericht sprach von einer juristisch engen Entscheidung. Die Berufung beim Verwaltungsgerichtshof in München ließ es zu, da es sich um eine Frage grundsätzlicher Bedeutung handele. Sollte die Betreiberfirma Modwind gegen das Urteil Berufung einlegen und der Verwaltungsgerichtshof die Baugenehmigungen wieder in Kraft setzen, müsste ggf. in einen bis eineinhalb Jahren noch einmal in Augsburg verhandelt werden-dann jedoch über die Klagen des Landesbundes für Vogelschutz, die bis dahin ruhen.                                                                               Fazit: Erstmal passiert nichts auf "Sattlers Buckl". Mindestens ein Aufschub ist erreicht.                       Leo Hiemer

 

 

Gerichtsverfahren geht in die nächste Runde

Windkraft in Ruderatshofen-Entscheidende Phase

Der Streit um Windkraftanlagen(WKA) auf dem Riedel, oberhalb von Apfeltrang, (Gem. Ruderatshofen) geht in die entscheidende Phase. Mindestens 10 WKA von drei verschiedenen Investoren sind zwischen Ruderatshofen und Oberbeuren geplant. Das Gebiet bietet ein fast barriefreies Gelände (drei kleine Funktürme, eine Hochspannungsleitung) für Brut- und Zugvögel. Umfangreiche Arten von Bienenfresser bis Rotdrossel, Kranich und Waldschnepfe ziehen hier im Frühling und Herbst durch. Seltenheiten wie Baumfalke, Wespenbussard und Habicht brüten auf dem Riedel, letztere oft neben dem Schwarzstorch, der seit Jahren die Ruhe genoss. und das breite Nahrungsangebot schätzte. Kein Wunder, dass im Frühjahr 2015 sich ein zweites Storchenpaar klammheimlich auf dem Riedel ansiedelte. Ein großes Ereignis für Vogelkundler, das leider Berufsgutachter während ihres Schwarzstorch Monitoring übersahen.

Colin MacKenzie

 

 

 

Riedberger Horn

 

Liebe Naturfreunde! Ergänzend zu dem Beitrag unter "Aktuelles" folgend der neueste Stand: Lt. Allg. Zeitung bezeichnete Ministerpräsident Seehofer die Skischaukel am Riedberger Horn als"berechtigtes Anliegen". Um das Allgäu als wirtschaftlichen Top-Standort zu erhalten, sei die umstrittene Skischaukel nötig, sagte er bei seiner Rede auf der Allg. Festwoche."Das Thema hat mich überzeugt, weil ich schon ein Anhänger der politischen Theorie bin, wenn eine Bevölkerung aus einer Region ein Anliegen hat, dann achte ich auf ein solches".Die Skischaukel sei ein"berechtigtes Anliegen, das wir auch mit den Anforderungen an die Naturräume in Einklang bringen können.                                                                                                                                    Zu dieser Aussage veröffentlicht der LBV folgende Pressemitteilung: Allgäuer protestieren massenhaft gegen Alpenplanänderung --- Hilpoldstein, 14.08.2017-"Hände weg vom Alpenplan", so schallte es Ministerpräsident Horst Seehofer von rund 1.000 Allgäuer Freunden des Riedberger Horns lautstark entgegen. Anlässlich der Eröffnung der Allgäuer Festwoche in Kempten hat der frisch gegründete Freundeskreis Riedberger Horn den Ministerpräsidenten erfolgreich um ein kurzes Gespräch gebeten. Der LBV unterstützt die Aktivitäten des Freundeskreises zum Erhalt des Riedberger Horns. Dabei übergab ihm der Sprecher des Freundeskreises, der Kemptener Martin Simon, eine großformatige Zeitunganzeige, in der sich innerhalb einer Woche über 1500 Algäuer Bürger namentlich eingetragen hatten, um gegen die geplante Alpenplanänderung zu protestieren. Horst Seehofer  nahm sich die Zeit, die Sorgen der Demontranten anzuhören und sicherte zu, dass er Vertreter des Allgäuer Freundeskreises noch vor der Landesentscheidung im Herbst in der Staatskanzlei empfangen werde. "Unser Protest ist friedlich, sehr kreativ und vor allem stimmgewaltig verlaufen",so das durchwegs positive Resumee von Martin Simon.Dass derart viele Allgäuer, trotz teilweise strömenden Regens über eineinhalb Stunden ausgeharrt haben, zeige, so Simon weiter, wie wichtig den Menschen vor Ort der Schutz ihrer Heimat ist. Simon zeigte sich optimistisch, dass die Alpenplan Änderung und damit auch die Skischaukel noch verhindert werden könnte. Zudem kündigte er bereits die nächsten Aktionen des Freundeskreises an. Geplant ist u.a. für den Herbst eine Bergmesse am Riedberger Horn sowie eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten der Parteien für die Landtagswahl 2018.                            Peter Griegel, 15. August 2017 (Unterstützer Freundeskreis)

Der Schwarzstorch in unserer Region ein gerngesehener Gast

Seit 3 Jahren hat sich auch in unserer Region ein Pärchen dieser herrlichen Vögel mit schwarzem Frack und weißer Wetse angesiedelt und verzeichnet jährlich einen erfolgreichen Brutnachweis zwischen 2-3 Jungvögel. Es ist zugleich nach meiner Meinung der höchstgelegene Brutplatz des Schwarzstorches aus ganz Deutschland. Die ersten Brutnachweise des Schwarzstorches von Bayern stammen 1897 aus Amberg und Landshut. Seit 1890 fehlt jedoch der Brutnachweis in Bayern, bis der Storch erstmals wieder in der nördlichen Pfalz brütete. Erst in den letzten 50 Jahren hat sich diese Art mehr und mehr bei uns in Deutschland verbreitet und steht dennoch heute als bedrohte Art auf der Roten Liste heimischer Vogelarten!Ende März bis Mitte April kommen in der Regel die Schwarzstörche aus ihrem Winterquartier bei uns im Allgäu an. Nach herrlichen Balzflügen beziehen sie oftmals wieder ihren vorjährigen Horst. Nach der Eiablage und einer Brutdauer von 35-46 Tagen, je nach Beginn des ersten und zuletzt gelegtem Ei schlüpfen die Jungen. Sehr sorgfältig werden diese dann von beiden Gatten mit stark wasserdurchtränkter Nahrung gefüttert. Das Futter wird im Kehlsack zugetragen und auf das Nest ausgewürgt und von den Jungen selbständig aufgenommen. Nach einer Nestlingsdauer von 65-69 Tagen fliegen die jungen Störche erstmals aus und kehren aber 14 Tage lang zu den Fütterungen und zum Übernachten auf den Horst zurück. Sobald die Jungvögel nicht mehr zum Horst zurück fliegen werden sie nur noch von einem Elternteil einige Tage am Waldboden oder auf einer abgemähten Wiese gefüttert. Diese Szenerie hatte ich mit viel Glück mit meiner Kamera eingefangen. Diese Bilder mit den Bettelgesten der Jungvögel und dem Auswürgen von Futter des Altvogels gehören heute ohne Zweifel zu einer interessanten, wissenschaftlichen Dokumentation. Interessant deshalb, da sich diese Szenerie nicht am Horst, wie üblich bebildert, sondern auf einer offenen Wiesenfläche abspielt.

Sehr interessant scheint auch zu wissen, dass einer dieser Altvögel aus der Region bereits in Hessen vor sechs jahren als Nestling beringt wurde und nach dem Rückflus aus dem Winterquartier sich bei uns sicherlich sehr wohl frühlt. Schließlich gibt es in unseren Gefilden viele Seen, kleinfließende Gewässer und sumpfige Feuchtwiesen mit viel Nahrungsangebot in Form von Wasserinsekten, kleine Fische, Frösche und Molche. Laut meiner intensiven Beobachtung eines Schwarzstorch Paares und deren Jungvögel lässt sich erkennen, dass auch Fliegen, Heuschrecken und allerlei Käfer zur Nahrunsaufnahme nicht verschmäht werden.

Ende August bis Anfang September findet dann wieder der große Rückflug in Richtung Südost statt, der meist sich über den Bosporus hinzieht, wo es in der zweiten Septemberhälfte zu einer beachtlichen Massierung der Schwarzstörche kommt. Es ist ein großes Schauspiel für den Naturfreund, wenn dort an 15 Tagen 1376 Schwarzstörche auf dem Durchzug in ihr angestammtes Winterquartier fliegen.

Text und Copyriht: Richard Wismath

 

 

 

 

Uhu in Freiheit,aber wo soll er hin?

Für alle ca. 20 Personen war es am 21.Mai 2017 emotional eine sehr große Freude, das vor 4 Jahren bei Ottobeuren verunglückte Uhu-Weibchen, nach der sorgfältigen Behandlung in der Pflegestation Seeg, in die Freiheit zu entlassen. Das in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsforst ausgewählte und sehr abgelegene Waldgebiet sollte eigentlich der doch sehr anspruchsvollen Großeule eine reelle Überlebenschance bieten. Trotzdem erfüllen mich die Probleme mit wachsendem Verkehrsaufkommen und die ausufernden Freizeitaktivitäten mit größter Sorge. Aktuelles Beispiel; der Klettergarten in Unterpinswang. Das Gelände befindet sich auf dem nahen Tiroler Staatsgebiet, das Grundstück befindet sich im Besitz der Stadt Füssen. Auch dieses Jahr begann dort wieder der Wanderfalke vergeblich sein Brutgeschäft, ein Uhu-Paar verliess nach kurzer Zeit die Felsenwand. Der vom Tourismusverband Reutte betriebene Klettergarten gibt den Vögeln zur Vermehrung einfach keine Chance. Wer meint, die zuständigen Genehmigungsbehörden und Institutionen würden hier regelnd eingreifen, sieht sich getäuscht. Selbst auf Landesebene beantwortet man meine Eingaben mit Schweigen, weg ducken, oder "kein Handlungsbedarf". Daran, wie sich das im Gespräch befindende Projekt "Seilbahn Füssen-Schloß Neuschwanstein", mitten durch mehrere Landschaftsschutzgebiete, auswirkt, mag man garnicht ausdenken. Ich erlaube mir deshalb die ironische Frage; wieso vernetzt man nicht gleich die bayerischen Sehenswürdigkeiten mit einen stoiberschen 10-min Transrapid? Besorgniserregend, wie unsensibel mit unserer noch so schönen Natur umgegangen wird. Das nun ausgewilderte Uhu-Weibchen befindet sich in fortpflanzungsfähigem Alter. Es ist also davon auszugehen, dass der Vogel bei der Partnersuche sein momentan sicheres Revier verlässt. Viel Glück dabei. Peter Griegel

 

 

 

 

 

 

Wer sieht den oder die ersten Eisvögel 2017 ?

Sehr erfreulich war die Bestandsentwicklung des Eisvogels nach den milden Wintern der vergangenen Jahre. Nun ist meine Sorge gross, wie sich der bitterkalte Januar 2017, mit seiner ununterbrochenen Frostperiode, auf den Bestand unseres LBV Wappenvogels ausgewirkt hat. Ist es ihm gelungen, wie mehrfach behauptet und gehofft, in südliche Gefilde auszuweichen? Ich warte nun hoffnungsvoll auf Eure Meldungen mit Datum und Ortsangabe. Noch besser natürlich mit Foto. 

Euer Peter Griegel

Zwischenbilanz 10.April 2017: Meine Sorgen sind nicht kleiner geworden, bis heute keine einzige Meldung. Endlich: Die erste Beobachtung ist da. Markus Gerum sichtete heute, am 10. April, am Halblechdelta den ersten vorbei fliegenden Eisvogel. Schön.                                                                                             Weitere Zwischenbilanz 20.Juli 2017: Keine einzige weitere Meldung. Traurig, traurig                        Aktuelle Meldung am 22. Juli 2017: Mehrfach rufender  Eisvogel heute am Halblechdelta von Markus Gerum gehört und gesehen. Danke für die Meldung.                                                                                                             1.August 2017: (15. August dto.) Halblechdelta. Endlich auch von mir den 1. Eisvogel dieses Jahr gesehen. Meine Sorge um die hiesige Population ist damit nicht vorbei, aber etwas gemildert.

 

 

 

Belegfoto Markus Gerum
Belegfoto Markus Gerum

LBV Bezirksversammlung 29.4.2017

Bei der Versammlung hatten die der Bezirksgeschäftsstelle angeschlossenen Kreisgruppen die Möglichkeit. die Schwerpunkte ihrer Arbeiten im vergangenen Jahr vorzutragen. Interessant erschien mir da vor allem die Kartierung von der in ihrem Bestand so bedrohten Mehl- und Rauchschwalben. Beachtenswert erschien mir auch die professionelle Mitgliederwerbung der Kreisgruppe Augsburg, ergab sie doch fast eine Verdoppelung der Mitgliederzahl. Ein mir wichtig erscheinendes Thema war die von unseren Vorsitzenden Dr. Norbert Schäffer in seinem Vortrag gewünschte Diskussion über eine griffige Verkürzung unseres Verbandsnamens. Zur Erinnerung, der komplette Verbandsname lautet: Landesbund für Vogelschutz-Verband für Arten-und Biotopschutz. Die auf Publikationen und allgemein nun verwendete Reduzierung auf "Landesbund für Vogelschutz"  wird von mir schon länger bemängelt. Ist doch ein akzeptabler Vogelschutz ohne Biotopschutz nicht praktikabel. Das Kürzel LBV ist so bekannt, dass wir uns es ruhig trauen sollten:                              LBV                                                                                                                                        Landesverband für Vogelschutz-Verband für Arten-und Biotopschutz  (dies in kleinerer Schrift)                Peter Griegel                                        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwarzspecht am Schwarzenberg

Im Mischwald von Fichten und Buchenbeständen, am Schwarzenberg in Füssen, auf einer Höhe von 1250 m, fühlt sich der Schwarzspecht offensichtlich sehr wohl. Hier findet er nicht nur Altholzbestände mit reichlichem Futterangebot von Puppen und Raupen von Schädlingen, sondern auch zur Aufzucht seiner Jungen, Larven und Puppen von Ameisen. Den krähengroßen Specht mit schwarzem Rock und mit dem roten Scheitelkäppchen des Männchens, welchen ich am Schwarzenberg nach seinem markanten melancholisch wirkenden kliööö Ruf schließlich an seiner Bruthöhle entdeckt habe, war für mich diesmal schon etwas Besonderes.                    Als ich die Bruthöhle zum ersten mal sah, waren die Jungen schon sehr groß und schauten, nach Futter bettelnd, mit rotem Scheitel aus dem Höhleneingang. Im Wechsel von 40 Minuten kamen abwechselnd ihre Eltern, Männchen und Weichen, mit Ameisen Larven herangeflogen. Ich konnte gut an der hornfarbenen Schnabelspitze erkennen, wie diese in die sperrweit offenen Schnäbel der Jungspechte mit der Zunge herein geschoben    wurden.                                                                                                                                  Die Zunge des Schwarzspechtes ist mit kleinen Widerhaken versehen, woran sich die Ameisen und Larven festhalten und diese somit zur Bruthöhle gebracht werden können. Das Männchen kam stets mit einem klückklückklück angemeldet zur Bruthöhle, darauf ich mich gutgetarnt auf eine bevorstehende Aufnahme einstellen konnte. Als ich am darauffolgenden Tag nochmals nachsehen wollte, es war der 18. Mai, da waren die Jungen bereits flügge und hatten die Höhle verlassen. Nach meiner Erfahrung werden die Jungen bald aus dem elterlichen Revier vertrieben und streichen dann oft sehr weit umher, während die Alten bedeutend standorttreuer sind. Auf der Suche nach dem Weißrückenspecht werde ich demnächst berichten.             Bld und Text Richard Wismarh

Grünlandsymposium

Unter der Schirmherrschaft von MDL Thomas Kreuzer veranstaltet der Bayerische Jagdverband im Haus Hopfensee, bei Füssen, am 28. April ein umfangreiches Symposium zum Thema Grünland. Ziel des Symposiums ist es, das Thema Grünland mit informativen Vorträgen renommierter Fachreferenten aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und auch Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, wie Nutzung und Ökologie bei der Grünlandbewirtshaftung gemeinsam funktionieren können.         Peter Griegel

 

 

 

 

Der Waldkauz im Wintergewitter

Der Vogel des Jahres 2017.  Bei angesagtem Schneefall und kräftigen Wind begab ich mich ohne jede Hoffnung zu der Sonderführung "Waldkauz" am Alatsee. Bedingungen, die eigentlich nur garantieren, seinen Balzgesang nicht zu hören. Verwunderlich schon, dass bei diesen Verhältnissen immerhin 14 Neugierige sich aus der warmen Wohnung wagten. Und dann die Überraschung. Zu meiner großen Freude war der Ruf des Nachtjägers mehrfach über den See, vom Salober kommend, deutlich zu hören. Auch wenn die Führung wegen des einsetzenden Wintergewitters nach 45 min. abgebrochen werden mußte, waren offensichtlich alle Besucher mit dem Resultat voll zufrieden.

Peter Griegel, 28. Febr. 2017

 

 

 

 

Angriff der Behörden auf die Natur

Man kann sich nur verwundert und traurig die Augen reiben, über die gegenwärtige Flut von zweifelhaften und naturzerstörenden Baugenehmigungen. Dies trotz eigentlich vorbildlicher Gesetzeslage im Freistaat Bayern. Jüngster Fall ist die Genehmigung der Windkraftanlage nahe Apfeltrang. Klare Argumente gegen diese Anlage, wie beispielsweise die belegbare Anwesenheit von Schwarzstörchen ,werden als "grenzwertig" bezeichnet. Die Bedenken des LBV gegen die Anlagen werden mit Schlagzeilen (Kreisbote) wie "Vogelschutz kontra Windkraft" abgetan. Der LBV hat sich nach dem beschlossenen Austritt aus der Kernenergie klar für den Ausbau der Windenergie und der Wasserkraft ausgesprochen. Dass dabei alle vorhandenen Auflagen beiseite geschoben werden, kann aber nicht widerspruchslos hingenommen werden. Der uns immer wieder gemachte Vorwurf, irgendwo muss der Strom ja herkommen, wir seien gegen alles, wurde mehrfach vom LBV mit Gegenvorschlägen beantwortet. Z.B.: 1. Jeder Flug bei Nacht offenbart den Irrsinn der Lichtverschmutzung. Eine Reduzierung dieser Nachtbeleuchtung um 50% würde nachweislich die Abschaltung fast aller Kernkraftwerke ermöglichen. 2. Der im Sommer von den privaten und gewerblichen Photovoltaik-Anlagen erzeugte Stromüberschuss verpufft ungenutzt bzw. wird in Ausland verschenkt. Die staatliche Förderung der Energiespeicherung wird sträflich vernachlässigt. usw. usw. Statt mit brutaler Gewalt ein Naturkleinod an der Eisenbreche im Ostrachtal mit einer Wasserkraftanlage zu zerstören, sollte es doch möglich sein, bei den vorhandenen Wasserkraftanlagen die unwirtschaftlichen, teils antiqierten, Turbinen mit leistungsfähigen Geräten aufzurüsten. Nichts mit Energiegewinnung hat die behördliche positive Behandlung des Problems Skiverbund Riedberger Horn zu tun. Mit welch fadenscheinigen Begründungen hier versucht wird, das Projekt durchzupeitschen, kann nur mit Kopfshütteln registriert werden. Bleibt nur noch abzuwarten, mit welchen Argumenten und Tricks die geplante Wakeboardanlage im Landschaftsschutzgebiet Forggensee die doch eigentlich vorhandenen Schutzregelungen und Gesetze überspringen wird. Aber immerhin sprachen sich bei der vom Bund Naturschutz und LBV initiierten Unterschriftenaktion über 1000 Bürger gegen den Bau dieser Monsteranlage aus.

Peter Griegel

 

 

 

 

Angriff der Behörden auf die Natur
 
 

Storchenparadies Uznach

Zu einem Mekka der "Ornis" hat sich das Kaltbrunner Riet am Ortsrand der Gemeinde Uznach im Kanton St. Gallen entwickelt. Siehe auch "ornitho.ch". Dass es sich für die Vogelwelt in diesem Feuchtgebiet am unmittelbaren Ortsrand so trefflich leben lässt, haben nicht nur die im Ort unzählig lebenden Weißstörche entdeckt, sondern auch viele andere Wasservögel, Limikolen und Singvögel. Kein Besuch im Riet vergeht für mich ohne die Entdeckung seltener Spezies. Sei es Rohrdommel, Purpurreiher, hunderte Große Brachvögel und Bekassinen. Blau- und Schwarzkehlchen, Waldohreule. Oder wie gestern, am 9. April 2017, Zwei Kuhreiher beim Verzehr eines offensichtlich etwas zu groß  geratenen Frosches.  (siehe Foto)                                                                                                  Ich kann jedem einen Sonntagsausflug in diese wunderschöne Gegend wärmstens empfehlen. Für die ca. 220 km ab Füssen benötigt man bei Benutzung der Autobahn gut 2,5 Std. Bei Benutzung von Landstraßen gut 30 Min. mehr.                                                                            Peter Griegel

 

 

Einfach schöne Bilder

Liebe Leser dieser Homepage. Sicher haben auch Sie schöne Natur-oder Vogelbilder, welche Sie gern präsentieren würden. Ich warte darauf. Peter Griegel                                                                       Dazu eine große Bitte: Ich beschäftige mich seit ca. 40 Jahren mit der Beobachtung unserer heimischen Vögel. Bei all meinen Führungen bitte ich immer wieder die Teilnehmer, nicht nach Vogelnestern zu suchen. Das vorhandene Bildmaterial ist wirklich mehr als ausreichend. Die Zerstörung ist bei der Suche nach Nestern vorprogrammiert. Dass dieses Problem nicht neu ist, zeigt der Bericht von Christian Leckebusch in der Zeitschrift "Vogelschutz" in Heft 4 von 1983. Hier der Original Wortlaut:                                               Vogelfotoboom und Vogelschutz-Marginalien eines Dilettanten                                                                     Immer häufiger entpuppen sich die beliebten Abendvorträge der Vogelschutzverbände und der ornithologischen Gesellschaften als endlose, aus dem Versteck gemachte Bildserien einzelner, meist bedrohter, weil dann interessanter Vogelarten. Stammen die Aufnahmen auch noch aus fernen Ländern,-umso besser, in der Ferne ist ja alles exotischer. Meist gehören die bewunderten Spitzenfotografen selbst zu vogelschützerischenden Verbänden. Sie sind zahlende Mitglieder-auch die sind willkommen. Es hängt wohl von der Effektivität des Verbandes ab, ob diese Mitglieder mehr durch Geld nutzen oder mehr durch ihre Fotowut schaden. Selten bis nie sieht man sie jedenfalls bei den ebenfalls immer zahlreicher werdenden Arbeitseinsätzen der Verbände, die freilich mehr Muskelschmerzen als Ansehen einbringen. Sieht man bei einzelnen solcher Vortäge noch darüber hinweg und freut sich an den mitunter wirklich spitzen und gestochen scharfen Aufnahmen, so führt die kritiklose Übernahme solcher Formatfüller durch das Publikum ohne kritische Fragen,zu einem leichten Abstehen der Rückenhaare.-Zumindest bei jedem, der weiß, wie solche Aufnahmen entstanden sind, und der vielleicht gerade zusammen mit ein paar anderen darum bangt, dass wenigstens heuer, wo man den Landwirt dazu gebracht hat, die betreffende Wiese..wo der Brachvogel..nicht zu mähen und hoffentlich kommt nicht wieder so ein Fotograf und...muss das sein? Muss da nicht wenigstens der Vorsitzende die kritische Randbemerkung machen:..dass kann aber nicht jeder.."und"haben Sie auch wirklich nicht gestört?"Meistens baut schon der von jedermann anerkannte Fachvortragende,der seine Autorität durch Bemerkungen wie:Hier sehen wir den Vogel in seinem typischen Biotop"unter Beweis gestellt hat, vor, indem er seine große Tarneinrichtung, die als auffällige Huppel mitten in der Landschaft steht, zeigt und betont, man müsse aber schon vor Sonnenaufgang darin sein und dürfe sie den ganzen Tag nicht verlassen. Seine Aufnahmen scheinen ihm Recht zu geben! Warum aber zeigen sich bei den balzenden Birkhähnen, wie er selber wissenschaftlich in den Raum stellt, keine Hennen? Hat er die etwa gestört? Aber wie ehrfurchtsvoll sitzt die Zuhörerschaft nach der Aufnahmensuperlative im Saal und fragt geflissentlich nach Filmmaterial und Objektivmarke. Natur wird von diesen Möchtegernsielmanns als Selbstbedienungsladen betrachtet. Noch dazu herrscht jetzt Ausverkauf. Jeder muß noch schnell ein gutes Stück ergattern."Es geht ja eh alles z`grund".

Sumpfrohrsänger, Peter Griegel
Sumpfrohrsänger, Peter Griegel
Copyright: R.Wismath
Copyright: R.Wismath
Copyright: R.Wismath
Copyright: R.Wismath
Kraniche bei Bidingen
Copyright L.Holl
Kraniche bei Bidingen
Copyright L.Holl
Copyright: Richard Wismath
Copyright: Richard Wismath
Copyright: Richard Wismath
Copyright: Richard Wismath
Girlitz, Copyright Richard Wismath
 
© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
zum Anfang
Jungvogel gefunden?
Hier klicken für weitere Infos zu gefundenen Jungvögeln!
Unsere neue Homepage

Lieber Naturfreund! Vielen Dank für den Besuch auf unserer neuen Homepage. Als deren Gestalter bin ich auf Ihre Kritik und Hilfe angewiesen. Ich freue mich über jede Anregung, per Post oder e.Mail: lbv.oal-kf@gmx.de

Möchten Sie Ihre Freude über ein schönes Foto oder ein  besonderes Erlebnis, in unserer heimatlichen Natur, mit anderen teilen? Unsere Homepage ist dafür eine geeignete Plattform.

Ihr Peter Griegel

 

 

 

Mitglied werden
LBV Naturshop
LBV QUICKNAVIGATION