Die geplante B 12, Buchloe-Kempten

Nein zu diesem Monster !!
 

Bereits zum zweiten Mal versammelten sich entsetzte Gegner dieses maßlosen Monsterbaues zu einer Gegendemo unmittelbar neben der geplanten Trasse bei Buchloe. Organisiert hatten diese Veranstaltung das Aktionsbündnis, "B 12 SO NICHT!".

Bestehend aus: Partei die Grünen- Bund Naturschutz-Landesbund für Vogelschutz-Bauernverband-mehrere Bürgerinitiativen.

 

Vor einer beachtlichen Menschenmenge, siehe Bilder,  brachten die Redner, darunter auch Peter Griegel vom LBV, ihre schweren Bedenken gegen dieses überhaupt nicht in die Zeit passendes Flächen-und Ressourcen vernichtende Projekt zur Sprache. So brachte z.B. der Sprecher des Bauernverbandes exakt berechnete Zahlen auf den Tisch, mit welchen Verlust an produzierten Lebensmitteln durch die Vernichtung der benötigten Fläche zu rechnen ist. Von anderen Rednern wurde auf das aktuelle Thema Klimaschutz hingewiesen. Die Frage muss erlaubt sein, können die Planer dieses Projektes eine solch gigantische Naturvernichtung mit ihrem Gewissen vereinbaren?

 

Von Griegel wurde die Kernforderung nach einem 3-spurigen Ausbau mit einem aktuellen Vorschlag erweitert. Hauptargument der Befürworter des bis zu 50 m  breiten Ausbaues ist eine Verringerung der Unfallzahlen. Eine sicher nicht geringe Unfallursache ist das Überfahren der doppelten Trennlinie. Diese doppelte Linie gut erkennbar auf beigefügtem Foto. Das Überfahren dieser Doppellinie geschieht mit Sicherheit zu einem großen Teil durch Unachtsamkeit und Schlafmützigkeit.

Er empfiehlt deshalb dringend, natürlich auch schon vor Beginn der sich sicher über die Jahre hinziehenden Baumaßnahme, die Anbringung von Markierungsnägeln zwischen dem Doppelstreifen. Diese sind bekanntlich auch mit Reflexlinsen (Katzenaugen) lieferbar. Das laute Geräusch bei deren Überfahrung ist ja jedem Fahrer bekannt und ist mit Sicherheit ein lebensrettender Wecker bei Sekundenschlaf. Wirksam in beide Fahrtrichtungen. Für die vielen offenstehenden Fragen steht Griegel gern zur Verfügung. Natürlich auch bei der im Oktober stattfindenden Jahreshauptversammlung.